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title: Wie sieht ein Pflegeheim im Jahr 2040 aus?
description: "Langzeitpflege im Wandel: Demografie, Strukturen und strategische Planung"
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# [Wie sieht ein Pflegeheim im Jahr 2040 aus?](https://quickpool.ch/blog/pflegeheim-2040)

 Geschrieben von [QuickPool](https://quickpool.ch/blog/author/quickpool) | Aug 4, 2025 8:50:51 AM

### Demografischer Wandel stellt Strukturen infrage

Die Bevölkerung 65+ in der Schweiz wächst bis 2040 um **rund 52 %**, jene der 80 Jährigen sogar um **ca. 88 %** – laut Obsan/BFS-Prognosen aus dem Jahr 2022. Das bedeutet einen massiven Anstieg des Bedarfs an Pflegeplätzen, Spitex-Leistungen und betreuten Wohnformen<https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/2022-05/Obsan_03_2022_BERICHT.pdf?utm_source=chatgpt.com>.

Wichtigste Erkenntnis aus der IVW-Studie: Die stationäre Pflege, Spitex-Angebote und intermediäre Versorgungsformen müssen bis 2040 erheblich ausgebaut werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten – andernfalls entstehen Versorgungslücken und erhöhte Belastung für einzelne Einrichtungen.

### Versorgung wandelt sich: Zwei Hauptpfade zeichnen sich ab

Die Studien zeigen, dass das Modell von heute (einzelne Pflegeheime, lokale Spitex-Einheiten) nicht mehr nachhaltig ist. Zukünftig werden zwei Komponenten dominieren:

- **Regionale Kompetenzzentren**, die Pflege, Beratung, Therapie und Rehabilitation aus einer Hand anbieten.
- **Netzwerkstrukturen kleinerer Einrichtungen**, die über koordinierte IT, Personalplanung und Austausch Ressourcen teilen – wirtschaftlich notwendig und organisatorisch sinnvoll.

### Bewohner:innenorientierung rückt in den Vordergrund

Prognosen und Expertenbefragungen (IVW‑Studie) betonen: die zukünftigen Nutzer:innen der Langzeitpflege legen deutlich mehr Wert auf **Selbstbestimmung, Wahlmöglichkeiten und digitale Teilhabe**. Wohnformen und Betreuungskonzepte müssen sich inhaltlich an den Wünschen der Bewohnenden orientieren – nicht umgekehrt.

### Planung wird zum zentralen Steuerungsinstrument

Analyseergebnisse zeigen, dass der Personalbedarf bis 2040 um bis zu **65 % steigen könnte** – bedingt durch demografischen Wandel und Fachkräftesituation. Damit wird Personaleinsatzplanung nicht mehr nur organisatorische Pflicht, sondern ein Führungsinstrument mit strategischer Relevanz.

Wichtige Anforderungen:

- Automatisierung unter Einbindung individueller Bedürfnisse
- Echtzeitfähige Reaktion auf Personalengpässe
- Transparenz gegenüber Mitarbeitenden und Bewohner:innen
- Integration in regionale Versorgungsnetzwerke

### Digitale Systeme sind Schlüssel für Zukunftsfähigkeit

Beide Studien unterstreichen: Ohne digitale Systeme – etwa für Dienstplanung, Verfügbarkeitsmanagement, Abstimmung mit Spitex- oder Netzwerkeinheiten – erreicht Versorgung nicht die notwendige Stabilität. Digitalisierte Prozesse ermöglichen:

- Geringere administrative Belastung für Mitarbeitende
- Mehr Planungssicherheit trotz unsicherer Rahmenbedingungen
- Transparenz und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und Bewohnende
- Skalierbarkeit und Kooperation über Institutionen hinweg

### Fazit: Planung als Basis für resilientere Pflege

Die Langzeitpflege der Schweiz steht vor grundlegenden Veränderung: vernetzte Strukturen, stärker bewohnendenorientierte Angebote und integrierte Versorgung. Diese Zukunft fordert, dass Planung neu gedacht wird – digital, transparent und vernetzungsfähig.

Wer heute Instrumente für vorausschauende, flexible und regelbasierte Personaleinsatzplanung nutzt, schafft nicht nur Effizienz, sondern Zukunftsfähigkeit.

#### Quellen

- Obsan Bericht 03/2022: *Bedarf an Alters- und Langzeitpflege in der Schweiz – Prognosen bis 2040* <https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/2022-05/Obsan_03_2022_BERICHT.pdf?utm_source=chatgpt.com>
- IVW‑HSG Band 66 (2023): *Die Zukunft der Langzeitpflege in der Schweiz* – inkl. Expert:innenbefragungen zur Versorgung der Alten in Intermediärstrukturen<https://www.ivw.unisg.ch/wp-content/uploads/2023/08/Band66-Langfassung.pdf?utm_source=chatgpt.com>

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